Demokratie heute hat viele Facetten. Ob Klimawandel, Lobby- und Entwicklungsarbeit oder Forderungen nach mehr Einflussnahme von Bürger:innen auf das politische Geschehen – Akteur:innen und Netzwerke setzen sich in ihren Kampagnen und Initiativen rund um den Globus für demokratische Werte ein: für Vielfalt, Freiheit, Offenheit und Toleranz.
Klicken Sie sich durch beispielhafte Projekte auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene und lassen Sie sich inspirieren.
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Ziel des Projekts Einmischen, Mitmachen, Verantwortung übernehmen – demokratiestarke Feuerwehren in Thüringen ist es, die Feuerwehrangehörigen in Thüringen für demokratische Prozesse und aktive Mitwirkung im gesamten Verband wie auch außerhalb zu aktivieren. Dazu werden Qualifizierungs-, Informations- und Beratungsangebote auf regionaler und überregionaler Ebene geschaffen. Eigene Arbeitsmaterialien und Unterrichtseinheiten werden erarbeitet, um Führungskräfte und Multiplikatoren zu schulen.
Der Förderverein Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für Schloss Schwarzburg als Denkort der Demokratie engagiert. Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Weimarer Verfassung 2019 wurde Schloss Schwarzburg als lebendiger Denkort der Demokratie entwickelt und ebenfalls 2019 als Schaubaustelle mit einem Audiowalk geöffnet. Nicht eine Rekonstruktion des Ursprungszustandes, sondern eine schrittweise Innutzungnahme war geplant, um das Schloss als Anlaufstelle für demokratische Bildung im ländlich geprägten Schwarzatal zu öffnen. 2017 wurde das Schloss in das Bundesprogramm der Nationalen Projekte des Städtebaus und als IBA Projekt Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie aufgenommen. 2021 fand die feierliche Eröffnung statt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten ist Eigentümerin des Ensembles und Bauherrin. Kooperationspartner:innen sind die IBA Thüringen und der Förderverein Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie e.V.
Das Friedrich-Fröbel-Museum lässt die Anfänge des Kindergartens lebendig werden. Im „Haus über dem Keller" schlug die Geburtsstunde des Kindergartens. Dort begann Friedrich Wilhelm August Fröbel 1839 sein Programm zur frühkindlichen Bildung und Erziehung zu praktizieren. Seine Konzeption zur Theorie und Praxis des Kindergartens, die sowohl die Natur des Kindes beachten, als auch Basiskompetenzen vermitteln und die Erziehungskraft der Familie stärken soll, führte zu weitreichenden Veränderungen der pädagogischen Praxis weltweit und besitzt bis heute ungebrochene Aktualität. Als lebendige Bildungs- und Begegnungsorte sind das Friedrich-Fröbel-Museum in Bad Blankenburg und das Geburtshaus von Friedrich Fröbel in Oberweißbach mit ihren vielfältigen Angeboten dem Credo Fröbels „Kommt, lasst uns unsern Kindern leben!" verbunden.
Die LeerGut-Agenten wollen das StadtLand Thüringen bewahren und beleben, indem sie Initiator:innen bei der Entwicklung leerstehender Häuser unterstützen - von der Idee zum Projekt. Leerstand ist Ressource und daher LeerGut. Als Netzwerk von Expert:innen und Ansprechpersonen vor Ort verbinden die LeerGut-Agenten Interessierte, Aktive, Wissende und Gebäude. Sie wollen vor allem diejenigen Personen und Initiativen stärken, die so mutig und ‚verrückt‘ sind, in Thüringen leerstehende Häuser neu in Nutzung zu nehmen, umzubauen und zu sanieren. Die LeerGut-Agenten sind die Thüringer Lobby für eine gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung, für die Um- und Wiedernutzung von Häusern und Brachen und für eine Baukultur, die Innovationen in der Planung, Finanzierung und Förderung hervorbringt. Dabei wirken die LeerGut-Agenten auf drei Ebenen: Sie wollen die persönliche Entfaltung der Beteiligten ermöglichen, das Gemeinwohl in der Region, der Kleinstadt bzw. im Dorf stärken und die planetaren Grenzen, insbesondere Boden, Umwelt und Klima, berücksichtigen (frei nach John Croft). Die LeerGut-Agenten sind ein Kandidat der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen. Sie sind außerdem Mitglied im bundesweiten Netzwerk Immovielien.

Das IBA Projekt Beulwitzer Straße in Saalfeld bildet einen Zwischenraum zum Ankommen. Anwohner:innen und Geflüchtete bauen hier gemeinsam Werk- und Freiräume. Auf dem Gelände der alten Kaserne an der Beulwitzer Straße in Saalfeld baut die Stadt ein Werkhaus im „Zwischenraum zum Ankommen" als neue soziale Infrastruktur im jüngsten und kulturell vielfältigsten Quartier im Landkreis. Ziel ist es, im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe, eine voraussetzungslose, wohnortnahe Vorstufe für Ausbildung, Gründung oder Beschäftigung zu schaffen. Dabei wird bereits der Planungs- und Bauprozess mit vielen Werkstätten und Bauaktionen zum Beteiligungsprojekt und Lernfeld. Mit dem „Zwischenraum zum Ankommen" ist sowohl die Lage des Quartiers zwischen Stadt und Land als auch die Lage des Grundstücks zwischen der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete und den Wohngebäuden gemeint. Er bezeichnet auch die Orientierungsphase zwischen Herkunft und Zukunft, sowie den Übergang zwischen Ausbildung und Beruf, Familie und Gesellschaft. Angestrebt wird eine lebendige Nachbarschaft mit Möglichkeitsräumen und Unterstützungsangeboten, die allen persönliche Entwicklungsperspektiven und gesellschaftliche Teilhabe eröffnet. Seit 2015 hat die Stadt Saalfeld gemeinsam mit dem Bildungszentrum Saalfeld die Idee des Werkhauses konsequent vorangetrieben, das 2016 über den Aufruf „Arrival Stadt-Land" zur IBA Thüringen kam. In der Ideenstudie von Urban Catalyst, die 2017/18 gemeinsam mit den Bewohner:innen entwickelt wurde, entstand die Vision eines multifunktionalen, modularen Gebäudes mit Werkräumen u.a. zum Bauen, Reparieren, Kochen, Nähen, sowie Flächen für kleinteiligen Handel, Café, Begegnung und Bildung und verschiedenartige Freibereiche für Garten, Sport und Spiel.

Die Genossenschaft Bahn-Hofladen Rottenbach e.G. aus lokalen Produzent:innen und Anwohner:innen betreibt seit 2019 den Bahn-Hofladen, um die Nahversorgung vor Ort abzudecken. Der leerstehende Bahnhof Rottenbach wurde im Rahmen der IBA Thüringen als "Ein Tor ins Schwarzatal" saniert und wird seit Juli 2019 flexibel als Bahn-Hofladen und Bürger:innenbüro genutzt. Entstanden ist auf dem Bahnhofsvorplatz außerdem ein neuer Verkehrsknotenpunkt für Bus, Bahn, Auto und Fahrrad, dessen Gestaltung in origineller Weise regionale Materialien und traditionelles Handwerk aufgreift. Im denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude befindet sich der Bahn-Hofladen, ein genossenschaftlicher Dorfladen, der mit dem Verkauf regionaler Produkte einen wichtigen Beitrag zur Nahversorgung des Ortes liefert. Eigentümerin des Gebäudes ist die Stadt Königsee, der Regionalladen wird von der Genossenschaft Bahn-Hofladen Rottenbach e.G. betrieben. Das Gesamtareal soll ab 2022 zusätzlich durch ein kleines neues Multifunktionshaus ergänzt werden.
Die Partnerschaften für Demokratie im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt setzen sich für Freiheit, Offenheit und Toleranz als demokratische Werte ein. Die lokalen Partnerschaften für Demokratie (PfD) mit Sitz in Saalfeld unterstützen alle relevanten Akteur:innen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt bei Aktivitäten gegen äußerst rechte Strukturen, Gewalt und Menschenfeindlichkeit. Dabei liegt ein besonderes Interesse von PfD aufgrund der Siedlungsstruktur im Landkreis in der Demokratiestärkung im ländlichen Raum. Schwerpunkt-Programme von PfD sind: Lust auf Zukunft, Willkommenskultur sowie Heimat selbst gestalten – selber machen. Ziel bis zum Ende der aktuellen Förderperiode ist es, eine Regionalstrategie zur Demokratie-Stärkung für Saalfeld-Rudolstadt zu entwickeln und in einem Abschlussbericht fassbar zu machen.
Alljährlicher Vereinshöhepunkt ist der „PROVINZSCHREI – Das Kunst- und Literaturfest im Thüringer Wald“, der kompakt von September bis Oktober über einen Monat lang die Waldbewohner:innen und ihre Gäste mit Kultur verwöhnt. War anfänglich die kreisfreie Stadt Suhl die Gebietskulisse, hat sich der Verein und sein PROVINZSCHREI mittlerweile in den gesamten Thüringer Wald hinein „ausgebreitet“. Kulturangebote, beispielsweise im Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden oder in der Stadtbibliothek Zella-Mehlis, im Deutschen Spielzeugmuseum in Sonneberg oder im Stadttheater Hildburghausen, boten internationale Musik und Lesungen. Dem Schrei aus der Provinz sind in den letzten Jahren solch prominente Künstler:innen wie Katja Riemann, Hannelore Elsner, Günter Wallraff, Rolf Hochhuth, Ralph Giordano, Martina Gedeck, Heinz Rudolf Kunze, Volker Braun oder Katja Flint gefolgt. Mit bis zu 4.000 Zuschauer:innen ist der PROVINZSCHREI übrigens eines der großen Kulturfestivals in Thüringen.
Wo gibt es das sonst noch? Ein Festival, das Weltmusik, Dancefloor-Feeling und lauschige Hofkonzerte vereint, zwischen Folk-Tradition und verwegenen Experimenten segelt? Willkommen in Rudolstadt! Hier in der thüringischen Provinz ist für vier Tage im Juli die Welt zu Hause. Dann öffnet das Festival den Blick für den musikalischen Reichtum der unterschiedlichsten Kulturen und Künstler:innen aus rund 40 Ländern bringen auf fast 30 Bühnen die ganze Stadt zum Klingen. Heute pilgern täglich 25.000 Konzertfans zu Deutschlands größtem Festival für Roots, Folk und Weltmusik. Das Programm ist eine Einladung, Neues zu entdecken und sich überraschen zu lassen. Diesem Gedanken folgt auch der jährlich wechselnde Länderschwerpunkt. Wer mag, kann dabei das Konzerterlebnis in Tanz- oder Gesangsworkshops vertiefen, in Künstler:innen-Gesprächen oder beim Symposium. Angesichts der rund 300 Veranstaltungen finden alle ihr Glück. Übrigens auch als Familie, denn die Jüngsten vergnügen sich beim fantasievollen Kinderfest. Partywütige machen bei der Afterhour die Nacht durch, andere lassen bei den Gartenkonzerten im Schillerhaus einfach die Seele baumeln. Wie schrieb noch gleich Die Zeit? „Rudolstadt (ist) ein Fest fürs Leben.“

In Kooperation mit der Stiftung trias richtete die IBA Thüringen das Sondervermögen StadtLand Thüringen ein. Dieser Fonds ermöglicht es, durch individuell auf die jeweilige Immobilie zugeschnittene Verträge, ausgewählte Sommerfrische Häuser und deren Grundstücke aus dem Schwarztal im Erbbaurecht an die aktuellen Nutzer:innen zu übertragen. Die Stiftung trias stellt darüber hinaus ihr Fachwissen zur Verfügung, berät die künftigen Nutzer:innen, setzt die entsprechenden Verträge auf und lässt diese i.A. notariell beglaubigen. Über die Einnahme von Erbbauzinsen können die Vorhaben im Tal unterstützt werden (Solidar-modell). Voraussetzungen sind eine möglichst langfristige Nutzungsperspektive und entsprechende Nutzer:innen. Die ersten in das Sondervermögen gestifteten Sommerfrische Häuser sind die IBA Projekte Sommerfrische Haus Döschnitz und Haus Bräutigam Schwarzburg. Das IBA Projekt Sommerfrische Haus Döschnitz ist das erste realisierte Sommerfrische Vorhaben. Es besteht seit 2018. In dem liebevoll eingerichteten Heimatmuseum wurde im ersten Obergeschoss mit einfachen Mitteln eine Ferienwohnung geschaffen. Derzeit befindet sich das IBA Projekt Sommerfrische Haus Döschnitz in einer zweiten Projektentwicklungsphase zu einem Seminar- und Projektraum. Projektträger ist ein Verein in Gründung, bestehend aus Architekt:innen und Gestalter:innen aus Berlin und Leipzig. Das IBA Projekt Sommerfrische Haus Bräutigam wird als ein weiteres Sommerfrische Haus transformiert. Das Gebäude mit Erker und Balkonen hat die Zukunftswerkstatt Schwarztal 2018 vor Abriss kostenfrei von einem privaten Eigentümer übernommen. Inzwischen hat sich ein Verein aus Weimarer Architekt:innen und Gestalter:innen gegründet, der das Haus inklusive des Rückbaus auf den historisch wertvollen Kern umbaut.
Die demokratischen Werte im und um den Sport zu stärken, mit Konflikten (besser) umgehen zu lernen und Diskriminierungen vorzubeugen – das sind die Ziele, die der Landessportbund mit seinem Projekt „Sport zeigt Gesicht! Gemeinsam couragiert handeln“ verfolgt.
Das Ziel von „We United" ist es, soziale Missstände und alle Arten von Diskriminierung in unserer Gesellschaft sichtbar zu machen, Projekte und Angebote für betroffene Personen zu schaffen und einen Diskurs mit allen Mitmenschen anzustoßen. Sie setzen sich ein für soziale Chancengleichheit, Inklusion in allen Lebensbereichen, Kinderrechte, interkulturellen Austausch und für Akzeptanz jeder Art der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität. Sie arbeiten mit vielen bestehenden Kooperations- und Netzwerkpartner:innen der Stadt Weimar zusammen und wollen dabei sowohl auf lokale als auch nationale und internationale Herausforderungen eingehen. Diskriminierung ade, Vielfalt olé!

Die Zukunftswerkstatt Schwarzatal ist ein Netzwerk und eine Initiative, die seit 2011 innovative und nachhaltige Prozesse fördert und Projekte im Bereich regionaler Entwicklung umsetzt. Die LEADER Aktionsgruppe Saalfeld-Rudolstadt ist ein Netzwerk von Akteur:innen im ländlichen Raum, die Lobby- und Entwicklungsarbeit für die Region leisten. Ziel der Zukunftswerkstatt Schwarzatal ist es, das Schwarzatal angesichts des demografischen Wandels und den damit einhergehenden sinkenden Einwohnerzahlen widerstands- und wandlungsfähig zu machen. Im Jahr 2014 hat die IBA Thüringen den Projektaufruf „Zukunft StadtLand!“ gestartet. Die von der Zukunftswerkstatt Schwarzatal eingereichte Projektidee „Resilientes Schwarzatal“ wurde als IBA Kandidat benannt und beinhaltet nun vier große Projektbausteine: „Zukunftsfähiges Landschaftsbild Schwarzatal“, „Schloss Schwarzburg – Denkort für Demokratie“, „Sommerfrische Schwarzatal“ und „Bahnhof Rottenbach - Ein Tor ins Schwarzatal“. Vor dem Hintergrund der spezifischen Thüringer Bedingungen – eine kleinteilige Siedlungsstruktur und ein von Abwanderung betroffener, ländlich geprägter Raum – reagieren die einzelnen Projekte auf die Frage, wie zivile und demokratische Grundlagen unserer Gesellschaft aufrechterhalten werden können. Demokratische Werte müssen durch konkrete subsidiäre Governance-Strukturen und die Ermöglichung subsistenter Lebensgrundlagen im ländlichen Raum gestärkt werden. Über viele Jahrzehnte fuhren Sommergäste zur Erholung ins Schwarzatal. Diese touristische Nutzung ist weitgehend zum Erliegen gekommen, hat aber ihre baulichen Zeugnisse in Form spezifischer Sommerfrische Architekturen hinterlassen. Die Entwicklung einer zeitgenössisch verstandenen Sommerfrische als Möglichkeitsraum für unterschiedliche Lebensentwürfe ist Ziel der Zukunftswerkstatt Schwarztal, der LEADER Aktionsgruppe Saalfeld-Rudolstadt und der IBA Thüringen. Diese Sommerfrische nimmt neue Zielgruppen, moderne Angebote und alternative Betreiberstrukturen in den Blick. Die Sommerfrische wird als wesentliches Identifikationselement und Gemeinschaftsprojekt des Schwarzatals angesehen. Perspektivisch kann die Sommerfrische zu flexibel-dauerhaften Bindungen von (Groß-)Stadtbewohner:innen mit einer ländlichen Region führen. So werden Orte der Entschleunigung in Naturnähe und Inseln der Nichterreichbarkeit ebenso geschaffen wie digitaler Anschluss für längere Wohn- und Arbeitsaufenthalte. Es entsteht Raum für gesellschaftliches Leben und der von Abwanderung betroffene ländliche Raum wird bereichert. Seit 2015 lädt der „Tag der Sommerfrische” an einem Sonntag im Jahr in das Schwarzatal ein und bietet ein abwechslungsreiches Programm. Es ist ausgerichtet am baukulturellen Erbe der historischen Sommerfrische Architektur und behandelt Themen wie Nutzung von Leerstand, Mobilitäts-, Umwelt- und Klimaschutzaspekte. Tausende Besucher:innen bewegen sich an diesem Tag entlang der öffentlichen Angebote durch die Region. Seit Gründung der Initiative Zukunftswerkstatt Schwarzatal im Jahr 2011 finden i.d.R. jährlich die Schwarzburger Gespräche als eine Form der Regionalkonferenz zu aktuellen Fragen des ländlichen Raumes, Klima und Landschaftsentwicklung sowie Demokratie oder auch Baukultur in Schwarzburg statt.